Luca hat geschrieben: ↑12. Aug 2026, 21:19
Ich frage mich, wie kann ein ukrainisches Flugzeug angeblich mit Kriegs"maschinerie" an einem öffentlichen Flughafen (wieso nicht an einem Bundeswehrflugplatz?) beladen werden, ohne dass die Landes- bzw. die Bundesregierung davon weiß und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen ergreift? Scheinbar wußte noch icht mal die dortige Bundeswehr davon.
An dieser Sache stimmt doch gar nichts.
Aber Hauptsache man kann Putin wieder mal was andichten
Ich war im Bereich Luftfracht von 2008 bis 2015 am Flughafen Leipzig in einer Spedition tätig und kannte damals auch einige Leute von Salis. Über diesen Flughafen wurden schon Militärtransporte nach Afghanistan abgefertigt. So viel, daß man sich schon fast an der Grenze des Machbaren bewegte, denn über einen zivilen Flughafen dürfen nur ein paar Prozent militärisch bewegt werden. Nach dem Angriff der Russen wurden wegen der Sanktionen die Ersatzteillieferungen für diese Maschinen eingestellt. Man hatte Probleme die Fracht noch zu transportieren.
Es ging dann aber nach dem Moto "Aus zwei mach eins" weiter, weil diese Maschinen Transportgewichte befördern konnten, die andere nicht mal im Ansatz transportieren können.
Du bist mit deinen "Bedenken" also nicht allein.
Leider hab ich nach so langer Zeit keinen Kontakt mehr zu diesen Leuten.
Auch heute noch wird hier einiges an Material für die UKR abgefertigt. LEJ ist nun mal ein wichtiges Drehkreuz.
Als ich die ersten Meldungen hörte und was da passiert ist, war mir klar, wer da gleich ins Gespräch kommt. Auch wenn sich keiner aus der ersten Reihe festlegen wollte, die zweite Reihe sprang schnell mit Spekulationen vor.
Klar kann man spekulieren. Doch der Kreis der "Verdächtigen" ist etwas größer. Plausibel kann man da durchaus Russland mit einbeziehen. Aber auch die UKR ist mit im Spiel, sowie Personen, die mit der jeweiligen Seite sympathisieren.
Deshalb wäre es wichtig, wenn man die chemische Analyse des Sprengstoffes abwarten würde. Hatte ich ja schon erwähnt. Wenn es wirklich ein militärischer Sprengstoff war, dann gibt es Marker, die eine Identifizierung möglich machen.
Jetzt spekuliere ich aber mal.
Solch Analyse wird man nicht veröffentlichen. Jedenfalls nicht, wenn dieser Sprengstoff einen NATO Hintergrund hat. Das würde dann die UKR ins Spiel bringen oder einen Verbündeten.
Da der Zünder nicht funktionierte, kann man entweder von schlampiger Arbeit oder bewußter Nichtfunktion ausgehen. Sollte sich zweites herausstellen, wäre es eine False Flag Aktion. Wohl um weitere Militärhilfe zu provozieren.
Wenn nicht, dann darf man natürlich die Russen nicht ausnehmen.
Da aber alles noch im Dunkeln ist, sind Vorverurteilungen nach meinen Rechtsverständnis rein populistisch. Unschuldig bis Schuld bewiesen! So sollte es laufen. Wenn hier wieder wie bei NS1/2 agiert und propagiert wird, würden wir uns nur wieder lächerlich machen.
Wirklich interessant wäre es, wenn man sich mal mit dem Busfahrer unterhalten könnte. Selbst dieser Geschichtsverlauf ist schon kurios. Jetzt soll das Ding ja auf das Flugzeug gefallen sein und soll wohl schon am Boden gelegen haben, als der Busfahrer dagegen trat.

...oder so.
Mal sehen, wie sich die Story noch verändert und wie lange man dies noch als Thema durch die Presse jagt.
In der Bundespressekonferenz hält man sich bedeckt und beantwortet Fragen nicht, immer mit dem Verweis auf ein laufendes Verfahren. Es bleibt also für den geneigten Zuschauer im Dunkeln und so wird es wohl auch bleiben, es sei denn die Beweise sind eindeutig gegen Russland. Bleibt es still, sollte man skeptisch blieben.